Gesundheitsprojekt in Benin

Gemeinsam mit unseren Beniner Freunden entstand 2001 die Projektidee: der Aufbaus eines landwirtschaftlichen Musterbetriebes in Kombination mit der Sicherung einer gesundheitlichen Versorgung für die beteiligten Bauern und deren Familien. Zur Umsetzung dieses Vorhaben haben sich unsere Beniner Partner in der nichtstaatlichen Organisation PASDI zusammengeschlossen. Heute konzentrieren wir uns auf den Ausbau unserer Ambulanz in dem etwa 6.000 Einwohner zählenden Dorf Adjadji im Süden Benins. Der gemeinnützige Verein Agromed e.V. unterstützt das Projekt tatkräftig von Deutschland aus. Mit dem Kauf eines Grundstücks in Adjadji im April 2016 und dem geplanten Bau einer eigenen Gesundheitsstation schlagen wir ein neues Kapitel in der Geschichte von Agromed auf.

Agromed - der Film

Reiseberichte aus Benin

Im Rahmen unserer Initiative "Afrikaarbeit junger Menschen für Agromed" nahm der Student Jonas Klein an den Projektreisen 2016 und 2019 teil. In seinen Reiseberichten schildert er seine Eindrücke.

Beninreise 2016

"Vier Tage vor unserer Abreise veröffentlichte die UN den 4. World Happiness Report, von dem ich in den Medien las. Für diesen wird unter Verrechnung von Daten aus Sozialsystemen der jeweiligen Staaten, aber auch aus Daten von Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bürger, ein Glücks-Index erstellt. Knapp 160 Länder sind dort gelistet - auf dem fünftletzten Platz: Benin. Es ist eines der ärmsten Länder der Welt, das war mir soweit bekannt, aber damit gleichbedeutend eines der Unglücklichsten? Ich packte meinen Koffer und nahm mit: ein paar getrübte Gedanken über diese vermeintliche Korrelation.

 

Einen Tag später, 34 Grad, mitten im lärmenden Chaos des nicht aufhörenden Verkehrsstroms sind die Gedanken bereits vergessen. Weiterlesen >>

 

Beninreise 2019

"Da bin ich also wieder - auf der asphaltierten Lebensader des Beniner Nordens und der Binnenstaaten Niger und Burkina-Faso. Stoisch dreinblickende und hochkonzentrierte junge Männer steuern zusammengeschusterte, in sich verzogene und vor allem völlig überladene LKW gen Wüste nach Norden. Wir schlängeln uns entlang der kriechenden LKWs, die an jeder Kuppe beinahe rückwärts zu rollen scheinen, durch den abenteuerlichen Verkehr von der wuseligen, rastlosen Metropole Cotonou in Richtung des 70 km entfernten Ortes des Geschehens, dem Gesundheitsprojekt im Dorf Adjadji. Weiterlesen >>